»TOP 2 – Entwicklungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit« hieß es etwas nichtssagend auf der Agenda des APRODI-Verbundtreffens am 10. Oktober 2018 bei der ZF Friedrichshafen AG in Schweinfurt. Doch hinter diesem harmlosen Titel verbarg sich einiges an Dynamik.
Alexander Bendel vom IAQ hatte zwei »Beobachtungen« formuliert und stellte sie den Anwesenden zur Diskussion. Auch diese »Beobachtungen« klangen erst einmal harmlos:
Zu diesen Beobachtungen stellte Alexander Bendel einige Fragen an die Teilnehmer der Veranstaltung:
Die Reaktion zeigte, dass das Wort »unterschiedlich« in den »Beobachtungen« sehr diplomatisch gewählt worden war. In der Diskussion wurde es schnell durch deutlich weniger neutrale Begriffe wie »wenig effizient«, »kaum« oder »schlecht« ersetzt.
Die Fotodokumentation der Besprechung zeigt auf den Flipcharts Formulierungen wie:
Grundsätzlich lief es darauf hinaus, dass Forscher, Berater und Vertreter der Betriebe deutlich straffer und konzentrierter in so genannten Betriebsteams zusammenarbeiten wollten. Neben trivialen Dingen wie die Abstimmung der Rollen und konkrete Terminabsprachen sollte auch geklärt sein, welche Fragen mehr die Forscher interessieren und welche die Betriebe.
Im Protokoll der Besprechung des DuBay-Betriebsteams am 23. Oktober 2018, nur knapp zwei Wochen später, ist unter der Überschrift »Rollenverständnis« geklärt, dass die Arbeitstreffen regelmäßig stattfinden, möglichst monatlich und dass die Termine für die kommenden zwei bis drei Treffen feststehen. Koordination der betrieblichen Aktivitäten und des Betriebsteams erfolgen grundsätzlich durch den »Paten« Jörg Bahlow. Auch wurde festgelegt, wer die Agenda für die Besprechungen entwirft, wer für die Moderation verantwortlich ist sowie wer das Protokoll erstellt.