Wieso PARTIZIPATION ein Schlüsselfaktor ist

Von Digitalisierungsprojekten sind stets mehrere Akteure oder Akteursgruppen betroffen. Ihre Einbeziehung sichert nach unserer Überzeugung den Projekterfolg und sorgt dafür, dass die entwickelten Lösungen Probleme nachweislich beseitigen. So werden

  • belegbare wirtschaftliche und nichtmonetäre Vorteile (bspw. Kundenorientierung, Geschwindigkeit, Arbeitsvereinfachung, Belastungsreduzierung),
  • die Akzeptanz der Anwenderinnen und Anwender,
  • Kompatibilität mit bestehenden Systemen

erreicht.

Diese Vorteile sind in vollem Umfang nur zu erreichen, wenn alle Betroffenen frühzeitig über das Projekt informiert sind und motiviert werden, ihr Wissen und ihre Erfahrungen einzubringen, sich mit anderen auszutauschen und gemeinsam Ideen zu erarbeiten und zu bewerten.

Gelingende Beteiligung, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirksam in den Arbeitsgestaltungsprozess einbezieht, erfordert, dass für alle Transparenz hergestellt wird und sie gegenseitige Wertschätzung empfinden. Das Potenzial der Partizipation wird nicht immer in vollem Umfang erschlossen. Vermeintlich hoher Personalaufwand, das Nichtwissen um vorhandene Kompetenzen, fehlende Kompetenzen und mangelndes methodisches Wissen können Ursachen hierfür sein.

Meist sind es folgende Argumente, die dazu führen, dass Beteiligung allenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau erfolgt.

  • Beteiligung erfordert zu viel Zeit und zu viele Ressourcen.
  • Beteiligung verwässert die Projektziele und führt damit zu unkalkulierbarem Projektverlauf.
  • Die Beschäftigten verfügen über keine Kompetenz, die im Planungsprozess hilft.